Forschungsprojekt KUNST ÖFFENTLICHKEIT ZÜRICH | Projekte

Institut für Gegenwartskünste, Zürcher Hochschule der Künste ZHdK
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Pascal Lampert, Projektentwurf Hardau

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Arbeitstitel: „Ghettoblaster"

Einführung
Der „Ghettoblaster (tragbarer Radiorekorder) ist visuell schon lange aus unserem Stadtbild verschwunden, trotzdem ist er mir bei der Ideensuche für das Plakatprojekt der Hardau wieder in den Sinn gekommen. Allerdings würde ich die Hardau nicht als Getto bezeichnen. Bei der Begehung empfand ich das Quartier eher als einen Ort, an dem sehr viele verschiedene kulturelle Realitäten, Lebensformen und Wünsche aufeinander treffen.

Diese Grenze zwischen Wunsch und Realität auszuloten interessiert mich. Quasi als Instrument habe ich mir den „Ghettoblaster ausgedacht. Mit dem Ziel ihn als eine Art tragbare mit eigenen Ideen, Idealen und Träumen zu füllende Insel zu verwenden.

Da es sich um die Idee eines „Ghettoblasters handelt sind es denn auch keine realitätsnahen Nachbildungen. Ich möchte 6 unterschiedliche Modelle entwickeln, aus unterschiedlichen Materialien und mit unterschiedlichen Assoziationsmöglichkeiten, siehe Skizzen im Bildteil.

Diese Idee von Flüchtigkeit und Mobilität möchte ich den unterschiedlichen Bewohnern und Schülern der Hardau gerne in die Hand geben. Mit dem von Ihnen ausgewählten Modell möchte ich sie an einem Ort Ihrer Wahl fotografieren.

Zudem möchte ich versuchen alle Altersgruppen mit diesen „Ghettoblastern zu konfrontieren, und Sie zum mitmachen zu motivieren. Es ist mir denn auch ein wichtiges Anliegen die Fotos für die Plakate mit Personen und Schülern aus dem Quartier in der Hardau zu realisieren.

Plakat-Projekt

1.1 Entwicklung und Produktion der Bilder zusammen mit der Bevölkerung und der Schülerschaft der Hardau
In einem ersten Schritt geht es darum mit den Bewohnern und den Schülern der Hardau in Kontakt zu kommen und ihnen das Projekt zu schildern. Ich denke es ist wichtig hier niemand zu überrumpeln und die Kontakte gezielt über und mit der Lehrerschaft, dem Gemeinschaftszentrum, dem Altersheim zu suchen.
Es ist mir wichtig mit Menschen zusammen zu arbeiten die auch Spass an der Sache haben um die ganze Inszenierung mit einem gewissen Humor zu erarbeiten. In den Bildern sollte eine Leichtigkeit spürbar werden die trotzdem einen ernsthaften Umgang mit der Person, dem von Ihr gewählten Ort und dem Modellobjekt zulässt.

In einem Zweiten Schritt werden die Personen aufgefordert sich ein Modell und ein Ort auszusuchen und sich eine Szene für ein Foto auszudenken, diese wird dann anschliessend gemeinsam mit einem Fotografen oder einer Fotografin und mir besprochen und realisiert.

1.2 Standorte der Plakate und ihre Bildeinteilungen.
Eröffnet wird die Plakatreihe mit dem Standort der sich nahe dem Albisriederplatz befindet. Hier wird man von der Stadt herkommend empfangen durch ein Panoramabild auf dem mehrere Personen (verschiedener Altersgruppen) mit mehreren Modellen an einem Ort zu sehen sind.
An den zwei anderen Standorten Hardau Mitte und nahe Schulhaus gibt es je drei individuelle Portraits pro Plakatwand mit maximal zwei Personen und einem Modell.
Hier treffen sich auf den Plakatwänden verschiedene Personen, Orte und Modelle.

Publikumsplakat
Das Publikumsplakat sehe ich als eine Bildlandkarte bestehend aus sechzehn verschiedenen Portraits, die Bildreihen sind leicht verschoben damit Platz für Text entsteht. Man kann das Plakat ungefaltet oder gefaltet erwerben.


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STADT
KUNST
26/03
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