‚Helvetisches Arkadien’
Eine Ausstellung im Helmhaus vom 14.10.1999 - 28.11.1999, verbunden mit einer Veranstaltungsreihe zur Problematik «Kunst im öffentliche Raum» am Ende des 20. Jahrhunderts
Vom 14. Oktober bis zum 28. November leistete sich das Helmhaus, das Haus für zeitgenössische Zürcher und Schweizer Kunst, anlässlich des ausgehenden Jahrhunderts einen Ausflug in die Vergangenheit. Unter dem Titel «Helvetisches Arkadien» zeigte es Bilder derjenigen Zürcher Maler, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Kunst im öffentlichen Raum Zürichs geprägt hatten. Als Begleitpublikation brachte das Helmhaus eine Broschüre mit einem Verzeichnis der heute noch öffentlich zugänglichen Werke der in der Ausstellung vertretenen Künstler heraus, und konnte damit ein bis jetzt fehlendes, wichtiges Instrument für die Rezeption dieser Werke bereitstellen.
Eine Veranstaltungsreihe zur Problematik «Kunst im öffentliche Raum» am Ende des 20. Jahrhunderts begleitete die Ausstellung mit Vorträgen u.a. von Walter Grasskamp und Boris Groys. Das kleine Helmhaus zeigte in der gleichen Zeit eine poetische Installation von Ursula Palla. Die Künstlerin bezog die Ausstellungsbesuchenden mittels eines ausgeklügelten digitalen Programms in die Ausstellung ein und verschaffte ihnen einen höchst zeitgemässen Eindruck eines arkadischen Landschaftsempfindens.
‚Moderne Kunst im öffentlichen Raum. Stationen ihrer Geschichte’
Vortrag von Prof. Walter Grasskamp
Gehalten am Donnerstag, 4. November 1999 im Musiksaal des Zürcher Stadthauses
‚Ausstellungsraum Stadt’
Vortrag von Prof. Boris Groys
Gehalten am Donnerstag, 11. November 1999 im Musiksaal des Zürcher Stadthauses
Diskussion mit KünstlerInnen und ArchitektInnen über zeitgemässe Möglichkeiten ihrer Zusammenarbeit
Diskussion mit Hans-Peter von Däniken vom Donnerstag, 18. November 1999 im Musiksaal des Zürcher Stadthauses. U.a. mit den DiskussionspartnerInnen Lucy Grossmann, Leiterin Haus Konstruktiv, Valerio Olgiati, Architekt, Günter Förg, Künstler.
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