Forschungsprojekt KUNST ÖFFENTLICHKEIT ZÜRICH | Grundlagen

Institut für Gegenwartskünste, Zürcher Hochschule der Künste ZHdK
Hafnerstrasse 39, Postfach, CH-8031 Zürich, Tel +41 (0)43 446 61 01

Kunst in der Hardau  zurück→

Fazit
Konzept

Inhalt
1. Drei Pilotprojekte↓

2. Kontext↓
           2.1. Kreis 4: Aussersihl↓
2.2. Hardquartier↓
2.3. Hardau↓
2.4. Beurteilungen von Akteuren/innen↓
2.5. Faktoren↓
             2.5.1. Sozialer Raum↓
2.5.2. Stadtraum / Architektur↓
2.5.3. Atmosphäre↓

3. Kunst↓
  3.1. Ausgangslage Kontext↓
    3.1.1. Zusammenhang↓
3.1.2. Perimeter↓
3.1.3. Faktoren↓
3.1.4. Zwei Etappen↓
  3.2. Grundlagen öffentlicher Kunst↓
    3.2.1. Künstlerische Konzeptionen↓
3.2.2. Künstlerische Taktik↓
3.2.3. Funktionen der Kunst↓
  3.3. Folie↓
3.4. Leitgedanke↓

4. Grundlagen↓


1. Drei Pilotprojekte

Das Vorhaben "Kunst in der Hardau" umfasst drei von sieben künstlerischen Pilotprojekten, die im Rahmen der ersten Phase des transdisziplinären Forschungsprojekts "Kunst Öffentlichkeit Zürich" realisiert werden. Die drei Pilotprojekte in der Hardau sollen mit den für "Kunst und Bau" vorgesehenen Mitteln der Erweiterungen Berufswahlschule Bullingerstrasse und Primarschule Hardau sowie der Neubauten Oberstufenschulhaus Albisriederplatz und Sporthalle Hardau umgesetzt werden. Zusätzliche Mittel kommen im Zusammenhang der Realisierung des Stadtparks Hardau hinzu. Der Perimeter von "Kunst in der Hardau" wird von den Verkehrsachsen Hard-, Badener-, Nora-/Eglistrasse und Eichbühlstrasse gebildet und umschließt das Gebiet der genannten Schulbauten, der Wohnsiedlungen Hardau und des projektierten Stadtparks Hardau.

2. Kontext

2.1. Kreis 4: Aussersihl
Der Kreis 4 ist heute der dichtest besiedelte Kreis der Stadt Zürich. Mit 44 % hat er auch den höchsten Anteil an ausländischen Bewohnern/innen. Ebenso ist er der ärmste der 12 Zürcher Stadtkreise. Die Kreise 4 und 5 gelten historisch als Arbeiterquartiere bzw. als Quartiere der Unterschicht. Während die Industrie ursprünglich im Kreis 5 angesiedelt war, hatten sich im Kreis 4 vor allem Gewerbe und öffentliche Betriebe (wie SBB, VBZ, Post) niedergelassen.

Aussersihl hatte in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ein rasantes Wachstum erfahren. Um 1910 überschritt der Siedlungsbau die Seebahnlinie. In den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts erstellten Baugenossenschaften und die Stadt zwischen der Seebahn- und der Hardstrasse mächtige Wohnsiedlungen. Diese führten in der Regel die in Aussersihl charakteristische Blockrandbebauung weiter (vgl. Siedlung Bullingerhof, 1931). Die Überbauungen nordwestlich des Albisriederplatzes setzten zur Hauptsache nach 1950 ein. Der Kreis 4 ist überdurchschnittlich stark vom Bahn- und Strassenverkehr geprägt. Die Geleise des Bahnhofareals und der Seebahn begrenzen und segmentieren Aussersihl. Grosse Einfall- und Verbindungsstrassen und die Westtangente durchschneiden die Quartiere und belasten hier die Lebensqualität.

2.2. Hardquartier
Der Kreis 4 ist in die drei statistischen Quartiere Werd, Langstrasse und Hard unterteilt. Die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse und die Verkehrsbelastung in Aussersihl gelten insbesondere und in verstärktem Masse auch für das Hardquartier. Im Unterschied zum Werd- und Langstraßenquartier, die u.a. auch als Arbeits- und Ausgehquartiere gelten, ist das Harquartier heute primär ein Wohnquartier. Der Albisriederplatz und die von ihm wegführende Albisrieder- und Hardstrasse bilden die Grenze zwischen zwei unterschiedlich gearteten Stadtgebieten. Die Siedlung Hardau liegt in dieser Übergangszone, und so können die vier weithin sichtbaren Wohntürme als städtebauliche Landmarken gelesen werden.

Das Gebiet südlich und westlich des Albisriederplatzes ist von Blockrandbebauungen geprägt, die eine Mischnutzung von Wohnen und Gewerbe (in den Erdgeschossen und Innenhöfen) ermöglichen. Im Allgemeinen weisen diese zentrumsnahen Quartiere eine relativ hohe Wohnqualität auf, die Ursache ist für den hier stattfindenden Gentrifizierungsprozess. Entlang der Badenerstrasse stadtauswärts hingegen prägen großmaßstäbliche Wohn- und Betriebsareale das Bild. Diese funktional homogenen, städtebaulich jedoch heterogenen Bebauungsstrukturen sind hauptsächlich zwischen den 40er und 70er Jahren entstanden. Die großflächigen und zentrumslosen Gebiete außerhalb des Albisriederplatzes sind typisch für die Stadtstruktur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Albisriederstrasse und Hardstrasse bilden auch hinsichtlich des Charakters öffentlicher Räume eine Trennungslinie: Die Blockrandbebauungen stadteinwärts begünstigen einen lebendigen öffentlichen Raum, der sich durch Funktionsüberlagerungen und -dichte definiert. Bei den inselartigen Wohnsiedlungen stadtauswärts weisen die Außenräume zwischen den Zeilen- und Punktbauten (wie bei der Siedlung Hardau) – ebenso die verkehrsreichen Grenzzonen zwischen den nebeneinanderliegenden Arealen – einen nur geringen öffentlichen Charakter auf.

Gegen die Hälfte der Bevölkerung des Hardquartiers sind Ausländer/innen, an den Volksschulen ist der Ausländeranteil über 80%. Das sind Höchstwerte in der Stadt Zürich. Auch der Anteil der alten Bewohner/innen liegt über dem städtischen Durchschnitt. Im Hardquartier sind es kaum die Bildungs- und Klassenunterschiede, die lebensweltlich von Bedeutung sind, denn vielmehr die nationale Zugehörigkeit und die Altersunterschiede. In der Quartierbevölkerung herrschen zwei Polarisierungen vor: zum einen die Polarisierung von alten Schweizern/innen und jungen Ausländer/innen, zum andern die Polarisierung von Schweizern/innen und etablierten, gut integrierten Ausländern/innen (Italiener/innen, Spanier/innen) einerseits und andrerseits neu zugezogenen, weniger integrierten, statustieferen ethnischen Gruppen (aus dem Balkan, der Türkei). Der Unterschied von Weltbildern mit lebensweltlicher Prägekraft zeigt sich vor allem im Unterschied zwischen Christen und Muslimen. Es sind noch zu wenige Studenten/innen oder junge Berufstätige und Familien mit höherem kulturellem Kapital in das Hardquartier gezogen, dass sich – wie im Langstraßenquartier oder im Sihlfeld – ein alternatives Milieu hätte etablieren können.

2.3. Hardau
Das Hardaugebiet entspricht der statistischen Zone 04402, die durch die Hard-, Badener-, Herdern- und Eichbühlstrasse begrenzt wird, zuzüglich der Siedlungen zwischen Eichbühl- und Hohlstrasse. Der Perimeter des Pilotprojekts "Kunst in der Hardau" umfasst die südöstliche Hälfte dieses Gebiets: die Areale des projektierten Oberstufenschulhauses Albisriederplatz mit dem Stadtpark Hardau, der Wohnsiedlungen Hardau I und Hardau II, der projektierten Sporthalle Hardau sowie der Primarschule Hardau und der Berufswahlschule Bullingerstrasse. Wir bezeichnen dieses Gebiet als "Hardau".

Die Hardau umfasst fast ausschließlich Wohn- und Schulbauten, demnächst auch einen Stadtpark. Die Siedlung Hardau II schließt zwei Altersheime und einen großen Anteil an Alterswohnungen mit ein. So ist die Bevölkerung der Hardau – mehr noch als im Hardquartier allgemein – geprägt von sehr großen Anteilen einerseits an Alten, insbesondere alten Schweizer/innen, und andererseits an Schülern/innen, insbesondere ausländischen Schülern/innen. Die Anzahl der Schülern/innen, die die Hardau jeweils tagsüber – teils ohne Bezug zum Quartier – bevölkern, wird mit den Schulhausneubauten und -erweiterungen noch zunehmen. Die Polarisierung wird zudem durch den Inselcharakter verstärkt, der der Hardau, durch eine Häuserzeile vom belebten Albisriederplatz getrennt, eignet. Die stark reduzierten Funktionen der Hardau (Wohnen, Bildung) schaffen derzeit ein sehr eingeschränktes und undifferenziertes Spektrum an Öffentlichkeit und öffentlichen Räumen (siedlungsöffentliche und schulöffentliche Räume).

Das Image der Hardau ist relativ schlecht. Dafür sind die starke Verkehrsbelastung, der soziale Standard der Bewohner/innen, die Überalterung, ebenso das anhaltende Vorurteil gegen Hochhäuser und ehemals auch Drogenprobleme verantwortlich. Mit soziokulturellen und baulichen Maßnahmen (u.a. Schaffung größerer Wohnungen im Zuge der Hochhaussanierungen) versucht die Stadt Zürich seit 1999, die Hardau und direkt angrenzende Gebiete aufzuwerten und die Lebensqualität zu verbessern. Einen starken Einfluss dürften der geplante Stadtpark mit Schule und Bibliothek, der Neubau der Turnhalle mit Foyer und Kiosk und die Öffnung der beiderseits der Hardausiedlung liegenden neuen Schulhausareale (Pausen-, Sport- und Spielplätze) ausüben. Wohnbevölkerung, Vereinsmitglieder, Schülerschaft, Gelegenheitsbesucher u.a.m. werden die Außenräume der Hardau vielfältiger nutzen und auch die Hochhaussiedlung im Zentrum besser integrieren können. Der geplante Stadtpark hat das Potential, ein Forum für eine breitere Öffentlichkeit über die Hardau hinaus zu bilden. Da jedoch keine grundsätzlich andersartigen Funktionen geplant sind, ist nicht zu erwarten, dass der Inselcharakter der Hardau sich auflöst und die Hardau sich enger mit den umliegenden Gebieten verknüpft.

Die Berufswahlschule Bullingerstrasse und die Wohnsiedlung Hardau sind in architektonischer und städtebaulicher Hinsicht bedeutungsvolle Baukomplexe. Die Berufswahlschule, ehemals Werkjahrschulhaus Hardau, wurde 1964 von Otto Glaus fertiggestellt (Wettbewerb 1958). Sie ist heute im Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte kommunaler Bedeutung aufgeführt. Die Schulanlage verweist auf die brutalistische Architektur in der Tradition von Le Corbusier, dessen im goldenen Schnitt komponierter Modulor ihr als Grundmaß dient. Gestalterische und künstlerische Elemente sind in der Architektur aufgehoben. Die Siedlung Hardau geht zurück auf ein Wettbewerbsprojekt von 1964 des Architekten Max Kollbrunner. Das heute utopisch wirkende Projekt sah eine Kleinstadt am Stadtrand vor, die das gesamte Hardaugebiet hätte umfassen sollen. In überarbeiteter und stark reduzierter Form wurde 1976 bis 1978 nur ein bescheidener Teil umgesetzt. Die zur Siedlung Hardau II gehörenden vier Wohntürme sind mit 72 und 92 m Höhe die höchsten Häuser Zürichs und die höchsten Wohnbauten der Schweiz. 

Außergewöhnlich ist auch das Ensemble von Plastiken, das sich als künstlerisches Zeugnis der 70er Jahre im direkten Umfeld der vier Wohntürme findet. Es handelt sich um 5 Skulpturen und Skulpturengruppen von Carl Bucher, die der amerikanische Pop Art verpflichtet sind. Der Auftrag ist 1975/76 aus einem "Kunst und Bau"-Wettbewerb hervorgegangen, zu dem Hans Fischli, Architekt und Künstler und damals Präsident der Ausstellungskommission der Kunstgesellschaft Zürich, eingeladen hatte. Die Plastiken datieren von 1976 (mit einer Ausnahme von 1974/75). Sie wurden im Jahre 2000 saniert und bei dieser Gelegenheit zum Teil leicht versetzt.

2.4. Beurteilungen von Akteuren/innen
Das Projektteam hat während seiner Recherche im Sommer 2004 Gespräche mit Bewohnern/innen der Hardau und hier Arbeitenden geführt. Die Gespräche erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit; sie werden im Verlaufe des Projekts weitergeführt. Die Recherche stützt sich ebenso auf Protokolle von Workshops (mit Bewohnern/innen) der Fachstelle für Stadtentwicklung der Stadt Zürich sowie auf Literatur, die u.a. auch Gespräche mit lokalen Akteuren/innen verwertet hat.

Die bisherigen Gesprächspartner/innen bilden grob zwei Gruppen: die Gruppe derjenigen Personen, die in das soziale Umfeld der Hardau eingebunden sind (wie Primarschullehrer/innen und engagierte Bewohner/innen), und die Gruppe derjenigen, die die Hardau wohl als Arbeits- oder Schlafstätte nutzen, sich in Leben oder Arbeit aber in andern Quartieren der Stadt verorten (wie Berufswahlschullehrer/innen, Künstler/innen, Grafiker/innen).

Die lokal eingebundene Interessengruppe äußert sich detailliert über die Lebensverhältnisse in der Hardau, sie macht konkrete Vorschläge zur Verbesserung und beklagt die soziale Polarisierung. Die städtisch orientierte Interessengruppe beobachtet das Quartier distanziert, aber interessiert, und hält im Allgemeinen an den bestehenden Zuständen, die sie positiv umwertet, fest. Die Aufwertungsmaßnahmen im Quartier scheinen dieser Gruppe denn auch weniger willkommen zu sein. Die Sanierung der Hardautürme stoßen allgemein, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, auf Vorbehalt. Die lokal involvierte Interessengruppe fürchtet steigende Mietzinsen, einen Wechsel der Mieterschaften und eine Veränderung des gesellschaftlichen Klimas im Quartier. Die stadtbezogene Interessengruppe findet die derzeitige Wohnungseinrichtung erhaltenswert (Design der 70er Jahre) und überdies noch völlig intakt. Quartieraufwertende Maßnahmen wie die Schaffung des Stadtparks Hardau werden von der zweiten Gruppe eher mit Skepsis begleitet. Lehrer/innen erhoffen sich eine deutliche Verbesserung des Spiel-, Sportplatz- und Freizeitangebots, auch wenn sie festhalten, dass ein Handlungsbedarf nicht eigentlich in der Hardau, sondern im angrenzenden Gebiet zwischen der Eichbühl- und der Hohlstrasse besteht.

Die folgenden Einschätzungen des Hardaugebiets wurden von mehreren Gesprächspartnern/innen vorgebracht oder bestätigt und sind, obwohl sie sich teilweise widersprechen, in gewissem Sinne (für einzelne Bevölkerungsgruppen) repräsentativ. Als Stärken der Hardau werden hervorgehoben: der Quartiergeist (Kontakt, Kommunikation), die kulturelle Vielfalt (insbesondere in den Schulen), die Außenräume (Nutzung v.a. durch Ausländer), die zentrale Lage, die Nähe zu Sportarealen und die günstige Verkehrslage (öffentlicher Verkehr und Individualverkehr). Als Problembereiche werden u.a. genannt: die starken Polaritäten in der Bevölkerungsstruktur (junge Ausländer, alte Schweizer), die alltagsrelevanten Verschiedenheiten in Bezug auf Nationalität, Ethnie, Religion und Sprache, das Fehlen einer Quartieröffentlichkeit, die mangelnde Verknüpfung der Berufswahlschule Bullingerstrasse mit dem Quartier, das Übergewicht an Einrichtungen der öffentlichen Hand (Schulen, Altersheime, Sozialwohnungen, Gantlokal, keine Geschäfte, kein Gewerbe), die Nähe des Schlachthofs, der starke Pendler- und Transitverkehr, die Inselsituation der Hardau und schließlich das historisch belastete Image der Siedlung. Es werden Wünsche angeführt in Bezug auf eine Verbesserung des Übergangs Bullingerstrasse für Schüler/innen und in Bezug auf Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im Winter. Schließlich wären auch kulturelle Veranstaltungsreihen in der Hardau erwünscht, und es wird angeregt, die räumliche Situation und Funktion des Quartierzentrums attraktiver zu gestalten.

2.5. Faktoren
Es gibt Faktoren, die in einer Stadt, einem Stadtkreis oder einem Quartier herausragen, weil sie besonders problematisch oder bedeutsam erscheinen. Es können dies wirtschaftliche, gesellschaftliche, kulturelle oder etwa historische Faktoren sein. (Im Zusammenhang des Forschungsprojekts nennen wir diese Faktoren auch Parameter.) In der Stadt Zürich beispielsweise bildeten in den 80er Jahren die Drogenproblematik, in der zweiten Hälfte der 90er Jahre die Debatte um die nachrichtenlosen Vermögen solche Faktoren. In den 90er Jahren, um ein weiteres Beispiel zu nennen, etablierte sich die Kunstszene als einen kulturell, gesellschaftlich sowie wirtschaftlich bedeutenden Faktor Zürichs. Andere Faktoren sind von geringer Wirksamkeit, doch es mag Bestrebungen geben, sie langfristig zu verbessern oder zu stärken: so etwa soziokulturelle Maßnahmen zur Vorbeugung gesellschaftlicher Konflikte oder die Stärkung von Kultur als Standortfaktor, wie es von anderen Städten her bekannt ist.

Für Kunstprojekte in der öffentlichen Sphäre sind derartige, objektiv vorhandene oder als Wille sich manifestierende, geplante Faktoren von entscheidender Bedeutung. Damit verbindet sich aber nicht der Anspruch, dass ein Kunstwerk oder ein Projekt diese explizit zu thematisieren habe. Es heißt auch nicht, dass die relevanten Faktoren zugleich auch die Bereiche bilden, in welchen die künstlerischen Interventionen stattfinden sollen. Von der Kunst her gedacht, sind nicht alle Faktoren im selben Masse als Interventionsfelder interessant. Dennoch aber sind sie als Hintergrundphänomen in einem Projekt zwingend zu reflektieren. Das Projektteam hat eine Liste erstellt von über zwei Dutzend Begriffen, die solche Faktoren zusammenfassen. Die Begriffe sind kategorial nicht alle auf derselben Ebene, sie können sich z.T. gegenseitig miteinbegreifen. Die Liste ist ein Arbeitsinstrument und nicht abschließend zu verstehen.

Die Analyse der Hardau ergibt, dass hier Faktoren in besonderem Masse prägend sind, die sich den drei Kategorien "Sozialer Raum", "Stadtraum / Architektur" und "Atmosphäre" zuordnen lassen. Diese Faktoren sind daher für das Projekt "Kunst in der Hardau" wegleitend. Im Folgenden sollen einige ihrer Aspekte zusammengefasst und auf weitere mit Stichworten hingewiesen werden.

2.5.1. Sozialer Raum
Die Bevölkerungsstruktur im Hardaugebiet ist aufgrund der parallelen Polarität von Jugendlichen und Alten sowie von Ausländern/innen und Schweizern/innen besonders prekär und für Zürcher Verhältnisse einzigartig. Der Ausländer/innen-Anteil im Quartier ist mit gegen 50% der höchste in der Stadt. Somit kommen drängende gesellschaftliche Themen hier pointiert zum Ausdruck. Es sind dies: demographische Entwicklung, Bildung, Alter (Überalterung), Migration, kulturelle Vielfalt und soziale Unsicherheit. Die Hardau mutet daher wie die modellhafte Simulation eines Zukunftsszenarios an: Die unvollständig realisierte Überbauung der 70er Jahre im Hardaugebiet sowie die hohe Dichte an öffentlichen Einrichtungen mit drei Schulen, zwei Altersheimen, Alters- und Sozialwohnungen führen im Gebiet künstlich zu Konfliktpotential. Ihm begegnet die Stadt mit verschiedenen quartierverbessernden Maßnahmen.

Weitere Keywords: Neue, zeitgerechte Schulen, Konflikte zwischen Ethnien, Identitätsvakuum, niedriges Einkommensniveau, Gentrifizierung, soziokulturelle Programme, Interessengemeinschaften, Utopie städtischen Wohnens (Ideologie, Lifestyle), urbanes Leben.

2.5.2. Stadtraum / Architektur
In städtebaulicher Perspektive ist die Siedlung Hardau mit ihren höchsten Wohnbauten der Schweiz und ihrer Lage an der Peripherie der Innenstadt besonders bedeutsam. Als halb realisierte Utopie der 60er/70er Jahre markiert sie einen historischen Umschlagspunkt im Siedlungsbau und nimmt damit die Funktion eines Merkzeichens an, das bisher kaum positiv mit den Hochhäusern verknüpft worden ist. Die Wohntürme nehmen sich von der Farbgebung her zurück, statt den Ort auszuzeichnen, den sie bilden. Während sie in der Nähe hinter den Blockrandbebauungen kaum bemerkt werden, sind sie von der Ferne, insbesondere von Anhöhen in der Stadt und den sie umgebenden Hügeln, gut sichtbar und dienen als Orientierungspunkt. Für anfahrende Zugreisende aus dem Norden und Westen sind sie die untrüglichen Zeichen dafür, dass sie in der Stadt angelangt sind. Aus dem Blickwinkel des gegenüberliegenden, stark re-urbanisierten Stadtteils „Zürich West“ (im Kreis 5) mögen die Türme ebenso einen kontrapunktischen Erwartungshorizont abstecken: An der Kreuzung der Hard- und Badenerstrasse liegend, könnte das Hardaugebiet künftig als Knotenpunkt des Wohnens von größerem Interesse sein. In diesem Zusammenhang wird die Entwicklung und Umlegung des Transitverkehrs wohl eine entscheidende Rolle spielen.

Weitere Keywords: Sanierungsmassnahmen, Inselcharakter, reduzierte Nutzungen, Orientierung stadtauswärts Richtung Altstetten, Mangel an öffentlichen Räumen (Zonen der Bezugnahme und Funktionsdichte), schwache Identität von Orten und stark schwankende Nutzungen (letzteres durch Schulen bedingt).

2.5.3. Atmosphäre (Urbanität, Ambiente, Alltagsbefindlichkeit, Zeitgeistarchäologie)
Über Atmosphären fühlen sich Menschen in gebauten und sozialen Räumen heimisch oder fremd. Der Begriff Atmosphäre meint in diesem Zusammenhang die Vergegenständlichung und Vergesellschaftung von Emotionen und Begehren. Oder anders gesagt: Es ist die Warenform von Gegenständen, von Architekturen und von Räumen sowie ihrer Inszenierungen, die Identität und emotionale Bindungen erzeugt.

Für die Alltagsbefindlichkeit in der Hardau sind die Verkehrsachsen Bullinger-, Hard- und Badenerstrasse bestimmend, die das Areal von den aktiveren Gebieten im Osten und Süden trennen. Die Hardau wird daher gleichsam als eine Insel erfahren. Die Architektur der Siedlung Hardau II (die, als Teil, auf ein nicht realisiertes, utopisches Ganzes verweist), ihre Gestalt und räumliche Anordnung wirken auf das Areal und seine Akteure/innen stark prägend. Vertikale Ausrichtung (kaum Zonen der Interaktion in der Horizontalen), homogene Gesamterscheinung, großer Grünraum, Siedlungsöffentlichkeit, Bewegung ausschließlich von Fußgängern/innen, relative Ruhe, ein paar unbestimmte Territorien usf. tragen zum Eindruck einer künstlichen Oase bei. Die Wirkungen dieser Elemente auf die Wahrnehmung bilden subtile und starke Atmosphären.

Die ausgreifende Einheitlichkeit der Architektur der Siedlung Hardau II lässt, im Kontrast zu andern Wohnüberbauungen in der Stadt Zürich, die Vision von einem Gesamtplan erahnen, der die Verschränkung, Verknüpfung und Verdichtung von alltagsrelevanten Funktionen in der Siedlung selber vorsah. Das Auseinanderklaffen von Vision und tatsächlicher Umsetzung bzw. Nutzung öffnet gedankliche Freiräume und wirkt heute inspirierend. Die eigentümlich organisch-architektonischen Skulpturen von Carl Bucher mit dem zentralen Brunnen tragen zu dieser verstaubten, dennoch aber utopischen Anmutung bei. Die atmosphärischen Momente suggerieren ein hohes Aneignungspotential. Hinsichtlich der Möglichkeit, Visionen von einst im Geist zu beleben, mag die Siedlung Hardau – bei aller sonst offensichtlichen Differenz – an die groß angelegten Überbauungspläne Ostberlins erinnern (Haus des Lehrers am Alexanderplatz, Karl-Marx-Allee). Diese offenbaren heute Qualitäten, die in der Planung nicht angelegt waren, vielmehr aus ihrem Scheitern und ihrer Unvollendetheit resultieren.

Weitere Keywords: Ästhetisches Potential, Assoziationsreichtum, Einheit von Genuss und kritischer Reflexion, kommunikative Produkte und warenförmige Emotionen.


3. KUNST

3.1. Ausgangslage Kontext
3.1.1. Zusammenhang
Das Projekt "Kunst in der Hardau" steht in engem Zusammenhang mit den Erweiterungen Berufswahlschule Bullingerstrasse und Primarschule Hardau, den Neubauten Oberstufenschulhaus Albisriederplatz und Sporthalle Hardau, der Realisierung des Stadtparks Hardau und den Aufwertungsmaßnahmen im Hardaugebiet.

3.1.2. Perimeter
Der Perimeter von "Kunst in der Hardau" wird von den Verkehrsachsen Hard-, Badener-, Nora-/Eglistrasse und Eichbühlstrasse gebildet und umschließt das Gebiet der genannten Schulbauten, der Wohnsiedlungen Hardau und des projektierten Stadtparks Hardau.

3.1.3. Faktoren
Die im Projekt bestimmenden Faktoren sind "Sozialer Raum", "Stadtraum / Architektur" und "Atmosphäre".

3.1.4. Zwei Etappen
Das Projekt gliedert sich, den Bauetappen entsprechend, in zwei Teile. Der 1. Teil (Pilotprojekt 1 und Pilotprojekt 2) steht in zeitlichem und inhaltlichem Zusammenhang mit den Erweiterungen Berufswahlschule Bullingerstrasse und Primarschule Hardau, ihrer Umgebungsgestaltung sowie allgemein mit den Aufwertungsmaßnahmen im Hardaugebiet. In den Pilotprojekten 1 und 2 sind die Faktoren "Sozialer Raum" und "Stadtraum / Architektur" von vorrangiger Bedeutung. Die Kunstwerke der Pilotprojekte 1 und 2 stehen entsprechend mit den lokalen Nutzern/innen (hauptsächlich Bewohner/innen und Schüler/innen) und den spezifischen städtebaulichen Gegebenheiten im Dialog.

Der 2. Teil (Pilotprojekt 3) steht in zeitlichem und inhaltlichem Zusammenhang mit den Neubauten Oberstufenschulhaus Albisriederplatz und Sporthalle Hardau sowie mit dem Stadtpark Hardau. Im Pilotprojekt 3 stehen voraussichtlich die Faktoren "Atmosphäre" und "Urbanismus" im Vordergrund. Die Kunstwerke des Pilotprojekts 3 stehen entsprechend mit den spezifischen urbanen Gegebenheiten, v.a. aber mit einer breiteren Öffentlichkeit (zusätzlich Bibliotheks-, Veranstaltungs-, Parkbesucher/innen usf.) im Dialog.

3.2. Grundlagen öffentlicher Kunst
Künstlerische Konzeption, künstlerische Taktik und Funktion der Kunst in der öffentlichen Sphäre sind – im Rahmen des übergeordneten Forschungsprojekts "Kunst Öffentlichkeit Zürich" – Gegenstände spezifisch der künstlerischen Forschung. Sie zu erweitern, weiterzuentwickeln, zu differenzieren und in der spezifischen Anwendung zu überprüfen, ist ein Anliegen der im Forschungsprojekt mitarbeitenden Künstler/innen (gemeinsam mit dem Projektteam in entdeckerischer Komplizenschaft).

3.2.1. Künstlerische Konzeptionen
Seit Mitte der 70er Jahren wurden im Wesentlichen folgende Konzeptionen von "Kunst in der öffentlichen Sphäre" ("Kunst im öffentlichen Raum", "Kunst des Öffentlichen", "öffentliche Kunst") entwickelt:
-    Drop Sculpture ("Plumpsskulptur");
- Site Specific Art (ortsgebundene oder ortsbezogene Kunst, Werke "in situ", inkl. Mahnmale);
- Dienstleistungs- und Kampagnenkunst; sowie
- New Public Art (Projekte mit prozessorientiertem, partizipatorischem, aktivistischem und/oder gemeinschaftsorientiertem Charakter, zumeist in Form von Interventionen).

"Drop Sculptures", Dienstleistungs- und Kampagnenkunst sind in der Hardau wenig sinnvoll. Interventionen, die zeitlich limitiert sind, sind zu Beginn des Projekts "Kunst in der Hardau" und während der Bauphase angezeigt, insbesondere wenn sie eine Spur hinterlassen und/oder im Zusammenhang mit anderen, weiteren Werktypen stehen.

3.2.2. Künstlerische Taktik
Unter künstlerischer Taktik wird das Vorgehen verstanden, wie ein Kunstwerk bzw. ein Kunstprojekt mit Faktoren, Themen und Sensibilitäten umgeht. Ein Thematisieren von Problemfeldern und Potentialen der Hardau, das explizit, illustrativ oder didaktisch verfährt, schließt das Projektteam zugunsten einer größeren Offenheit, Komplexität und Intensität von Werk und Rezeption aus. Auch sollen die Kunstprojekte die laufenden quartierverbessernden, soziokulturellen Maßnahmen nicht doppeln und als ästhetisierte Form von Sozialarbeit wiederholen. Partizipative Kunstprojekte, die sozial randständige oder benachteiligte Menschen miteinbeziehen, agieren in der Regel belehrend und stigmatisieren die Betroffenen erst recht als Randgruppe. Wenn im Projekt "Kunst in der Hardau" eine Bezugnahme der Kunstwerke auf die oben erwähnten Faktoren gefordert wird, heißt das weder, dass sie sie explizit thematisieren, noch dass diese ihre Interventionsbereiche darstellen sollen. Vielmehr bilden die Faktoren den spezifischen Horizont, den die Werke implizit zu reflektieren haben, um über die künstlerische Relevanz hinaus auch eine gesellschaftliche Bedeutung zu erlangen. Damit ist ein Anspruch formuliert.

3.2.3. Funktionen der Kunst
Das Projekt "Kunst in der Hardau" will auf einer Hintergrundebene arbeiten und die gewichtigen Faktoren der Hardau mit positiven Assoziationen und Emotionen verbinden. Die Faktoren und ihre Bestandteile (wie kulturelle Vielfalt, Aufwertung des Hardaugebiets) sollen nicht primär als Problembereiche, sondern als Potentiale und identitätstiftende Elemente erkannt und genutzt werden. Die Kunstwerke sollen weder Heilsversprechen sein noch provokative Enthüllung. Im spezifischen Zusammenhang der Hardau sollen die Werke als Katalysatoren wirken, um einen Perspektivenwechsel zu befördern. Sie übernehmen damit quasi die Funktion von Instrumenten, die in Bezug auf Probleme und Potentiale gleichermaßen Genuss und Kritik ermöglichen sowie die Reflexion und Sensibilität schärfen, in jedem Fall das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl steigern.

3.3. Folie
Die folgenden Bestimmungen, die um "Kunst", "Öffentlichkeit" und "Stadt" kreisen, geben einen Einblick in die Möglichkeiten künstlerischer Verfahrensweisen, die in Bezug auf die bedeutsamen Faktoren im Hardaugebiet sinnvoll erscheinen. Die Beispiele dienen hier als Folie.

Der Künstler Olaf Nicolai thematisiert unter dem Begriff "Atmosphäre" eine emotionale Teilhabe an Produkten, Umfeldern und Lebenswelten, die nicht zwischen umgebenden Objekten und den wahrnehmenden Subjekten unterscheidet. Der einzelne Mensch sieht sich mit seiner Lust (seinem Begehren) nach Genuss immer schon im Umfeld repräsentiert und von ihm geprägt.

Der Architekt Rem Koolhaas beschreibt mit der "eigenschaftslosen Stadt" bauliche Situationen, in denen Öffentlichkeit nicht mehr zeichenhaft gegenwärtig ist. Damit wird eine Poetik der Nuancen und Differenzen möglich. Um diese Atmosphäre der eigenschaftslosen Stadt zu beschreiben, benutzt Koolhaas die Metapher eines großen, mit einer Bettlampe beleuchteten Platzes.

Der Künstler Vito Acconci appelliert an eine Kunst, die das Design (in) einer Umgebung an den Möglichkeiten der Zukunft dieser selben Umgebung misst. Die Dekonstruktionsleistung einer solchen künstlerischen Arbeit löst das starre, statische So-Sein des Ortes auf in Variationen und Projekte.

Der Kunsttheoretiker Holger Kube Ventura schlägt mit dem Begriff "Impulskunst (als trigger)" eine Kunstpraxis vor, deren Werke zu aktiven Formen kollektiver Zusammenarbeit führt. Mit dem Zusatz des "triggers" deutet Ventura an, wie eine solche Kunstpraxis auch aus einer beispielhaften Situation heraus wirken kann – also ohne am Effekt einer von ihr ausgelösten sozialen Bewegung jenseits der Kunst gemessen werden zu müssen.

Der Künstler Stan Douglas hat mit einem Video-Projekt für die an der Peripherie der Stadt Zwolle gelegene psychiatrische Anstalt beispielhaft formuliert, wie von einem Grenz-Ort her die gesellschaftlichen Übergänge von Innen zu Außen, von Stadt zu Land und vom Individuum zur Gemeinschaft gelesen und gedeutet werden können.

Um der Abschottung und Klaustrophilie von Quartieren und Kommunen entgegenzuwirken, schlägt der Stadtsoziologe Richard Sennett das Konzept des "aktiven Randes" (Belebung der Peripherie) vor. Das städtebauliche Konzept ließe sich mittels Kunst auch in andere Bereiche übertragen, etwa in den Bereich des sozialen Handelns (Lebensform) und in den Bereich der Werte und der Sinngebung (Kultur, Weltbild): Kunst als Aktivierung von lebensweltlichen Randzonen, wo das Verschiedene sich berührt und in Austausch kommt.

Die Künstlerin Pia Lanzinger ließ in München ihr Kunstpublikum mittels Busfahrten erfahren, wie Orte von Geschlechterrollen und wie Geschlechterrollen von Orten geprägt werden.

Auszugsweise weisen diese vornehmlich künstlerischen Begriffsbestimmungen darauf hin, wie sich mit unterschiedlichen Faktoren vor Ort gedanklich-körperliche Zusammenhänge eröffnen können. Die beispielhaft angeführten Begriffe "Atmosphäre", "Eigenschaftslosigkeit" (Identitätslosigkeit öffentlicher Räume), "Relativierung des Ortes mittels Zeit", "Impuls", "Peripherie", "active edge" und schließlich "Geschlecht" zeigen, wie ein gebauter Ort in sozialen, räumlichen und ästhetischen Facetten sowie in gesellschaftlichen Nutzungen und Rollen dargestellt werden kann.

3.4. Leitgedanke
Im Gegensatz zu einer Interventionskunst, die kleinere Öffentlichkeiten meist temporär über soziale Funktionen – tatsächlich – herstellt, lassen sich Kunstprojekte vorstellen, die in der Hardau als sensorische und gedankliche Attractants funktionieren. Sie ziehen verschiedene Menschen an, die sonst nicht denselben Erfahrungshorizont teilen. Eine solche ungezwungene und indirekte Vernetzung von Öffentlichkeiten, die sich an einer positiven sinnlichen Erfahrung festmachen kann, hat den Vorteil, dass sie das Quartier nicht stigmatisieren würde. Gleichzeitig ist es möglich, Akteure/innen im Quartier einzubinden und sie an der Sensibilisierung und an der Umgestaltung der Umgebung mittels künstlerischer Beobachtung und Intervention teilnehmen zu lassen. Dazu würden die künstlerischen Projekte der ersten Etappe (Pilotprojekte 1 und 2) mit Vorteil in einen performativen oder kommunikativen, temporären Teil und einen dauerhaften, als Spur der performativ-beobachtenden Phase zurückbleibenden Teil aufgegliedert.


4. Grundlagen

Die folgenden Papiere bilden die Grundlage für das vorliegende Fazit. Die Beiträge von Bernadette Fülscher und Dr. Ulrich Vonrufs enthalten Hinweise auf weitere relevante Literatur und Dokumente.
 
-    Konzept: Kunst Öffentlichkeit Zürich;
- Bernadette Fülscher: Untersuchungen zur räumlichen und baulichen Entwicklung der Hardau (Arbeitspapier);
- Ulrich Vonrufs: Aussersihl / Kreis 4, Quartier Hard, Hardau-Areal (Arbeitspapier);
- Susann Wintsch: Carl Buchers Plastiken f├╝r die Hardau;
- Liste: Relevante Faktoren und Bereiche f├╝r künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum;
- Zitate: Künstlerische Begriffsbestimmungen;
- Literaturverzeichnis Hardau;
- Plan Kreis 4: Aussersihl;
- Plan Hardquartier;
- Plan Hardaugebiet und Hardau.



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