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INAUGURATION DES WERKS
«ÜBERTRAGUNG» VON HARUN FAROCKI

Freitag, 2. November 2007, 18 bis 20 Uhr, Limmatplatz (Tramhaltestelle)
in Anwesenheit des Künstlers


Im Rahmen des Forschungsprojekts «Kunst Öffentlichkeit Zürich» hat der deutsche Filmemacher Harun Farocki eigens für Zürich einen Videofilm realisiert, welcher nun während eines Jahres permanent auf dem Limmatplatz (Tramhaltestelle) gezeigt wird. Die Realisierung des Werks wurde von der Schwyzer-Winiker Stiftung finanziert.

Mit dem Videofilm «Übertragung» setzt Harun Farocki den Waren- und Geldfetischismus sowie die säkularen, historischen Bräuche des calvinistisch-zwinglianisch geprägten Zürich einem internationalen Kulturvergleich aus. Die Videoarbeit beschäftigt sich mit ritualisierten Gesten: Sie dokumentiert Verhaltensformen und insbesondere Handbewegungen, mit denen Menschen Erinnerungsorten, Mahnmalen und einfachen Standbildern begegnen. Allen diesen Ritualen, ob sie beiläufigen, alltäglichen oder sakralen Charakter haben, ist gemein, dass sie Unberührbares zu berühren, Geistiges physisch anzueignen, Unbegreifliches greifbar zu machen suchen.

Wir freuen uns, mit Ihnen in Anwesenheit von Harun Farocki das Werk auf dem Limmatplatz zu besichtigen und darauf anzustossen.

Harun Farocki, 1944 in Nový Jicin (Neutitschein, Tschechien) geboren, zählt zu den bedeutendsten Essay- und Dokumentarfilm-Autoren der Gegenwart. Er lebt in Berlin.
Das Projekt «Kunst Öffentlichkeit Zürich» ist ein Forschungsprojekt des Instituts für Gegenwartskünste ZHdK in Kooperation mit der Stadt Zürich und mit Unterstützung der Förderagentur für Innovation KTI/CTI.

Zum Zürcher Projekt von Harun Farocki: Auszug aus der Publikation «Kunst und Öffentlichkeit. Kritische Praxis der Kunst im Stadtraum Zürich» PDF-Dokument, 2 MB→


stadtkunst.ch→ ist eine Plattform des Forschungsprojekts Kunst Öffentlichkeit Zürich.
Das Projekt widmet sich der Kunst in den öffentlichen Sphären der Stadt Zürich.

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